Autos sind nicht faltbar - So sehen die Städte der Zukunft aus

Autos sind nicht faltbar - So sehen die Städte der Zukunft aus

Parkplätze, Straßen, Pannenstreifen, Kurzparkzonen...Autos sind in Städten allgegenwärtig.

Dabei fehlt es an allen Ecken an Lebensraum. Was Städte wirklich brauchen, sind neue Strukturen. Bäume, Pflanzen, Plätze zum Sitzen und Verweilen, Gehwege und auch Fahrradwege.
Letztere bieten eine multimodale Lösung für das Verkehrsproblem in Städten: Fahrräder sind platzsparend, schnell, sauber und praktisch.

Nachhaltig denken

Besonders Falträder und innovative E-Bike Falträder versprechen, das Stadtbild in Zukunft zu verändern. Die Grüne Stadt ist noch ein Wunschtraum, hat allerdings schon Einzug in Konzepte der Stadtplanung gefunden und wird an immer mehr Ecken umgesetzt. Förderungen, wie die Faltrad-Förderung in Wien zeigen, dass das Interesse an neuer Mobilität da ist: Immer mehr Menschen wollen weg vom Auto, besonders jetzt, wo die Spritpreise immer weiter steigen und kaum Parkplätze vorhanden sind.

Auch das Umweltbewusstsein spielt mit. Viele Menschen fühlen sich in Städten nicht mehr wohl. Zu laut, zu schlechte Luft, zu wenig grün. Es wird umgedacht. Wenn man Schüler fragt, wie sie die Stadt der Zukunft designen würden, sind nicht fliegende Autos das Highlight, sondern begrünte Häuser, Indoor Gärten und nachhaltige Mobilitätslösungen.

Die neue Mobilität

Bei VELLO bike hat man das Potential der Zweiräder schon vor Jahren erkannt und produziert seit 2015 Falträder. Auch E-Mobilität spielt eine Rolle: Vor einiger Zeit sind auch E-Klappräder zum Sortiment dazugekommen, sie erleichtern Kund:innen den Alltag. Viele fahren mit dem Klapprad ins Büro, oder nutzen es an Wochenenden, um dem Trubel der Innenstadt zu entkommen.

In einer Welt, wo voraussichtlich 68% der Weltbevölkerung bis 2050 in Städten wohnen wird, müssen neue Konzept her. In urbanen Räumen könnten weite Wege generell bald der Vergangenheit angehören, das ist zumindest das Konzept der 15-Minuten-Stadt, die sich als Paradies für Fahrradfahrer:innen erweisen könnte. In der 15-Minuten-Stadt ist alles, was man für das tägliche Leben braucht, in einer Viertelstunde erreichbar. Mit dem Fahrrad geht es sogar noch schneller. Einkaufsmöglichkeiten, Bildungseinrichtungen, Gesundheitszentren, Freizeitbeschäftigungen, in der Stadt der Zukunft ist alles in unmittelbarer Nähe und ohne Auto oder öffentliche Verkehrsmittel erreichbar. Es ist ein Schritt Richtung Dezentralisierung und einer menschlichen Infrastruktur.

Am Weg zur nachhaltigen Stadtplanung könnten auch sogenannte Superblocks helfen, die gerade in Barcelona zum Einsatz kommen. In den bis zu neun zusammengefassten Häuserblocks haben Fußgänger:innen und Radfahrer:innen Vorrang. Autos werden auf Hauptverkehrsstraßen umgeleitet. Das schafft Platz für Begrünung wie Bäume, Beete und Blumenkübeln. So lässt sich nicht nur Stickstoffdioxid-Ausstoß um über 10 Prozent senken, sondern schafft auch Platz. Platz, der von den Anwohner:innen genutzt werden kann.

Der Vorteil von Falträdern ist nicht nur in den neuen Stadtkonzepten sondern schon jetzt nicht von der Hand zu weisen: Sie sind schnell, wendig und brauchen kaum Stauraum. Ein Klapprad lässt sich einfach im Büro oder in der Wohnung aufbewahren und kann auch in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden. Falträder bieten Freiheit, ohne die Einschränkungen von Autos.

Valentin Vodev, Gründer von VELLO bike, hat sich die Innovation der Art, wie wir Mobilität in Städten leben, zur Aufgabe gemacht. Am 11. Oktober spricht er zum Thema „Cars are not foldable“ in Luxemburg.
Mehr Informationen zum Event: hier und hier
Event-Website: http://www.designfriends.lu/events